FRANZISKA MEGERT „PLUS-MINUS“ (1982), VIDEOSTILL © VG BILD-KUNST, 2019
FRANZISKA MEGERT „PLUS-MINUS“ (1982), VIDEOSTILL © VG BILD-KUNST, 2019
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VIDEO BOX 8.4

Videoarchive erzählen: When love is wrong I don't want to be right

Das Video Studio existierte am Museum Folkwang zwischen 1969 und 1994. Initiiert und gegründet vom langjährigen Direktor des Hauses, Paul Vogt, bot es Künstler*innen die Möglichkeit Videos zu produzieren und vorzuführen. Im Archiv des Museum Folkwang befinden sich zahlreiche Videos von Künstler*innen sowie Videomaterial mit dokumentarischem Charakter aus dieser Zeit. Das im Rahmen der Kooperation „Videoarchive erzählen“ zusammengestellte Videoprogramm konzentriert sich auf künstlerische Arbeiten der 1970er und 1980er Jahre. Den Auftakt macht Gerd Belz, der die Zuschauer als Hypnotiseur begrüßt und verspricht deren künstlerisches Potential freizusetzen. Das Ende setzt Kain Karawahn mit seiner eindringlichen Arbeit This is an emergency / Notfall, in der er die laufende Kamera verbrennt. Dazwischen färbt Günther Uecker einen schwarzen Raum und sich selbst weiß ein, Franziska Megert überblendet positive mit negativen Bildern und Michael Buthe inszeniert in When love is wrong I don't want to be right Udo Kier als orientalischen König.

Programm

Gerd Belz: Funke und Kraft (1986), 10 Min.
Klaus Osterwald: Ohne Titel (1979), 5 Min.
VA Wölfl: Kreuzigung (1971), 3 Min.
Franziska Megert: Plus-Minus (1982), 5:40 Min.
Franziska Megert: Pianosolo for Video (1985/86), 5 Min.
Michael Buthe: When love is wrong I don't want to be right (1980), 18:12 Min.
Kain Karawahn: This is an emergency / Notfall (1988), 4:32 Min.

Freier Eintritt

Kuratiert von Dr. Anna Fricke
Museum Folkwang, Essen

Das Projekt "Videoarchive erzählen" wird gefördert von
Kooperationspartner im Projekt "Videoarchive erzählen"

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