LYDIA SCHOUTEN „ECHOES OF DEATH/FOREVER YOUNG“ (1986), VIDEOSTILL © LYDIA SCHOUTEN, 2019
LYDIA SCHOUTEN „ECHOES OF DEATH/FOREVER YOUNG“ (1986), VIDEOSTILL © LYDIA SCHOUTEN, 2019
© LYDIA SCHOUTEN, 2019i

VIDEO BOX 8.1

Gut aussehen für die Kamera. Schönheit im Videobild

Die mediale (Selbst-)Inszenierung des Körpers prägt unser Bild von dem, was schön und begehrenswert ist: jugendliche Mannequins, durchtrainierte Schauspieler*innen, übernatürliche Superheld*innen. Zugleich bieten Model-Castings, Schmink-Tutorials, Videoanleitungen und Apps zur Körperoptimierung heute mehr denn je die Möglichkeit, uns selbst und unseren Körper nach eigenem Wunsch und Traumbild zu konditionieren und inszenieren.

Anhand ausgewählter Videos aus dem Archiv der Stiftung imai wird die künstlerische Auseinandersetzung mit Schönheit und Körperideal beispielhaft betrachtet und dabei auch die Rolle der technischen Medien und ihrer Ästhetik diskutiert.

Programm

Dara Birnbaum: Technology Transformation - Wonder Woman (1978/79), 05:50 Min.
Lydia Schouten: Echoes of Death / For Ever Young (1986), 14:13 Min.
Johanna Reich: Behind the Screen (2013), 2:50 Min.
Kirsten Geisler: Virtual Beauties (1999), 03:54 Min.
Johanna Reich: Face Detection (2018), 2:44 Min. 
Lu Yang: Delusional Mandala (2015), 16:26 Min.

Freier Eintritt

Die Künstlerin Johanna Reich ist zu einem Gespräch anwesend.

Kuratiert von Marion Eisele

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