Schema

Welche Videowerke werden überleben?

Auswahlkriterien und Workflow im Vorfeld der Digitalisierung

Die Stiftung imai erhielt in ihrem Gründungsjahr 2006 eine umfangreiche Sammlung mit Videokunst von den 1970er bis in die 2000er Jahre. Zahlreiche dieser ursprünglich analog produzierten Videokunstwerke lagen nicht nur in unterschiedlichen Videoformaten und -standards vor, sondern waren bereits auf Digital Betacam-Bänder migriert und in mpeg2-Dateien digitalisiert worden.

Im derzeitigen Projekt der Stiftung imai, das die Langzeitarchivierung möglichst vieler Videokunstwerke zum Ziel hat, ist zu entscheiden, welche Werke für die aktuelle Digitalisierung ausgewählt werden. Dafür sind Kriterien aufzustellen, die zum Beispiel sammlungsspezifische Schwerpunkte, Urheberfragen, die allgemeine Verbreitung des jeweiligen Werkes und den Erhaltungszustand des vorliegenden Videoträgers berücksichtigen. Zusätzlich zur Sicherung des audiovisuellen Inhalts müssen bei Videokunstwerken auch die Voraussetzungen für zukünftige künstlerische Präsentationen im Ausstellungskontext bedacht werden.

Vortrag von

Dr. Renate Buschmann zusammen mit Michalis Nicolaides und Gudrun Teich

Veranstaltung

Konferenz "Retten Sie Ihre Videokassetten!", Arbeitskreis Filmarchivierung NRW, Schwerte

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