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Medienkunst zwischen historischer Aufführungspraxis und kuratorischer Inszenierung

Das Material ist bei Medienkunstwerken kein alleiniger Garant mehr für Authentizität und noch weniger für dauerhafte Zugänglichkeit. Erst die durch Apparate hergestellt Sichtbarkeit und räumliche Ausstellung dieser analogen wie auch digitalen Quellen bringen uns zu einer Wahrnehmung solcher Kunstwerke. Die Präsentation von Medienkunstwerken erfordert deshalb einen kritischen Entscheidungsprozess, in dem zwischen ihrer historischen Materialität und ihrer gegenwärtigen Funktionalität und Aktualität abzuwägen ist.

Vortrag von

Dr. Renate Buschmann

Veranstaltung

Im Rahmen der Ringvorlesung Kunst und Technik
Materialästhetische Perspektiven auf die Medien in der Gegenwartskunst
Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, Technische Hochschule Berlin

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