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VIDEO BOX 4.1

VIDEO BOX 4.1 - Klaus vom Bruch

KLAUS VOM BRUCH „DER AUGENZEUGE“ (1993), VIDEOSTILLS © VG BILD-KUNST, BONN 2017
Klaus vom Bruch. Aus dem Leben einer Luftschlange
Videoscreening und Gespräch mit dem Künstler

26. April 2017, 19.30 Uhr, Haus der Universität
kuratiert und moderiert von Dr. Jessica Nitsche und Angelika Gwozdz

PROGRAMM:

Klaus vom Bruch „Die Entführung eines Kunsthändlers ist keine Utopie mehr“ (1975), 06:45 Min.

Klaus vom...

PROGRAMM:

Klaus vom Bruch „Die Entführung eines Kunsthändlers ist keine Utopie mehr“ (1975), 06:45 Min.

Klaus vom Bruch „Das Schleyerband“ (1978), Ausschnitt

Klaus vom Bruch „Luftgeister“ (1981), 08:19 Min.

Klaus vom Bruch „Das Alliiertenband“ (1982), 10:16 Min.

Klaus vom Bruch/Heike Melba-Fendel „Der Westen lebt“ (1983/1984), 04:32 Min.

Klaus vom Bruch
„Der Augenzeuge“ (1993), 06:30 Min.


Klaus vom Bruch (*1952) gilt als Pionier der deutschen Video- und Medienkunst. Mit Ulrike Rosenbach und Marcel Odenbach gründete er das Alternativ Television (ATV), die drei bildeten in Köln den Kern einer für Deutschland prägende Videoszene. Als kritisch-ironische Reaktion auf das Fehlen von Videokunst in der Großausstellung Westkunst in der Kölner Messehalle traten sie im Fernsehen als Gruppe der selbsternannten Videorebellen auf.

Klaus vom Bruchs Arbeiten beschäftigen sich mit dem Verhältnis der Gesellschaft zu Medien- und zu Vergangenheit und Gegenwart. Er stellt seinen Selbstporträts Found Footage aus Filmgeschichte, Werbesendungen und Nachrichten stroboskopartig gegenüber und montiert sie mit hypnotischen Musikrhytmen zu politischen Statements. Seit den 1990er Jahren bekleidete er Medienkunstprofessuren an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, an der Akademie der Bildenden Künste in München und an der Columbia Universitiy in New York. Aus dem Leben einer Luftschlange. 1952–2052 ist der Titel seiner 2016 erschienenen künstlerischen Autobiographie.

Das Programm wird begleitet von einem Gespräch zwischen Klaus vom Bruch und den beiden Kuratorinnen Angelika Gwozdz und Dr. Jessica Nitsche.

Nächste Termine in 2017:

Bettina Gruber/Maria Vedder. Über Kunst und Video in den 1980er und 1990er Jahren

Kuratiert von Dr. Renate Buschmann
Mittwoch, 17.05.2017, 19:00 – 20:30 Uhr

Mwangi Hutter. Was uns am meisten berührt

Kuratiert von Darija Šimunović, M.A.
Mittwoch, 14.06.2017, 19:00 – 20:30 Uhr
 

Hörner/Antlfinger. Von Robotern und Tieren

Kuratiert von Dr. Gerd Mörsch
Mittwoch, 12.07.2017, 19:00 – 20:30 Uhr

Alle Veranstaltungen finden statt im:

Haus der Universität
Schadowplatz 14
40212 Düsseldorf

Der Eintritt ist frei.

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